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Smart Home – wo fängt man an? Ein Leitfaden

Smart Home – wo fängt man an? Ein Leitfaden

Smart Home Das muss nicht unbedingt eine Renovierung oder ein großes Projekt bedeuten. Meistens fängt man mit ein oder zwei Dingen an – einer sprachgesteuerten Glühbirne und einem Lautsprecher mit Sprachassistent – und fügt den Rest nach und nach hinzu. Dieser Ratgeber zeigt, womit man beginnen sollte, damit man seine Wahl später nicht bereut.

Wir konzentrieren uns auf zwei Bereiche, mit denen man am besten beginnen sollte: intelligente Beleuchtung sowie Lautsprecher und Sprachassistenten. Abschließend werden wir auch andere nützliche Geräte erwähnen, die es sich lohnt, im Laufe der Zeit hinzuzufügen.

Die erste Entscheidung betrifft das Ökosystem, also die App und den Assistenten, um die herum Sie Ihr Zuhause gestalten werden. Die beliebtesten sind Amazon Alexa, Google-Assistent sowie Apple HomeKit — Die meisten Geräte aus dem Feed sind mit Alexa und dem Google Assistant kompatibel, einige auch mit HomeKit. Wählen Sie am besten das Gerät, das zu den Smartphones und Geräten passt, die Sie bereits nutzen.

Der Standard spielt eine immer größere Rolle Matter, das die Vernetzung von Geräten verschiedener Marken an einem Ort vereinfachen soll. Wenn Ihnen Flexibilität für die Zukunft wichtig ist, prüfen Sie beim Kauf, ob das jeweilige Gerät die Unterstützung dieser Funktion angibt.

Smart-Home-Ökosysteme: Amazon Alexa, Google Assistant, Apple HomeKit
Die Wahl des Ökosystems gleicht der Wahl einer „Sprache“, in der Ihre Geräte miteinander kommunizieren sollen. Alexa und der Google Assistant werden am weitesten unterstützt, HomeKit lässt sich gut in Apple-Geräte integrieren. Für den Anfang reicht eines – die meisten Geräte unterstützen mehrere Ökosysteme gleichzeitig.

Die Geräte verbinden sich über verschiedene Protokolle – im Feld „Schnittstelle“ des Feeds finden Sie m.in. WLAN, Bluetooth, ZigBee sowie gemischte Verbindungen wie WLAN/Bluetooth oder Bluetooth/ZigBee. Über WLAN lassen sich Geräte ohne zusätzliche Geräte steuern, was jedoch bei vielen Geräten das Heimnetzwerk belastet.

Zigbee i Thread Es handelt sich um leichtgewichtige Protokolle, die ein eigenes Netzwerk zwischen Geräten aufbauen. Oftmals erfordern sie jedoch mostka (Hub), wie die Philips Hue Bridge – das ist eine kleine Zentrale, die die Geräte miteinander verbindet und sie mit der App verknüpft. Wenn du ein größeres Haus planst, sind Lösungen mit einer Bridge oft stabiler als WLAN allein.

Die Beleuchtung ist der einfachste Einstieg, da sie in der Regel keine Änderungen an der Installation erfordert – es reicht aus, eine smarte Glühbirne einzuschrauben oder einen LED-Streifen anzuschließen. Sofort stehen Ihnen Sprachsteuerung und Steuerung über die App, Lichtszenen sowie Zeitpläne zur Verfügung.

Bei der Auswahl sollten Sie auf den Lichtstrom (in Lumen) achten, der die Helligkeit bestimmt, sowie auf die Möglichkeit, die Farbe oder die Weißtemperatur zu ändern, und auf den Farbwiedergabeindex (CRI), der Aufschluss über die Farbtreue gibt. Im Feed findest du sowohl mehrfarbige Glühbirnen als auch verschiedene Weißtöne.

  • Lichtstrom (lm) – je mehr Lumen, desto heller das Licht.
  • Farbe und Weiß — Mehrfarbige Versionen (RGB) oder mit einstellbarer Weißtemperatur.
  • Ökosystem — Kompatibilität mit Alexa, Google Assistant oder Apple HomeKit.
  • Schnittstelle — WLAN, Bluetooth oder Zigbee; für Letzteres ist häufig eine Bridge erforderlich.
  • Dimmung und Szenen — Stufenlose Helligkeitsregelung und voreingestellte Beleuchtungsmodi.

Die Übersicht zeigt, wie unterschiedliche Lichtquellen unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Die WLAN-Modelle (Govee, TP-Link, Yeelight, Nanoleaf) funktionieren ohne Bridge, während das Philips Hue-Set Zigbee und eine Bridge nutzt, was die Erweiterung um weitere Lichtpunkte erleichtert.

Wenn Sie Wert auf einen kräftigen, farbenfrohen Akzent legen, sollten Sie auf mehrfarbige Varianten und einen hohen Lichtstrom achten, wie beispielsweise die TP-Link Tapo-Leiste (2000 lm). Wenn der Hersteller keine Angaben zur Lichtfarbe gemacht hat, steht in der Tabelle „Keine Angaben“.

Intelligente Beleuchtung

  • Einfacher Einstieg – in der Regel ohne Änderungen an der Elektroinstallation
  • Sprach- und App-Steuerung, auch aus der Ferne
  • Auf die Tageszeit abgestimmte Lichtszenen und Zeitpläne
  • Anpassung der Farbe oder der Weißtemperatur je nach Stimmung und Aufgabe
  • Einige Lösungen (Zigbee) erfordern eine Bridge, z. B. die Philips Hue Bridge
  • Die Glühbirne verliert ihre Smart-Funktionen, sobald jemand den physischen Schalter ausschaltet.
  • Bei einer Vielzahl von Marken steigt die Anzahl der zu verwaltenden Anwendungen
  • Die Farbwiedergabe (CRI) kann je nach Modell variieren

Ein smarter Lautsprecher ist die zentrale Schaltstelle für die Sprachsteuerung – damit kannst du das Licht einschalten, einen Timer einstellen oder nach dem Wetter fragen. Im Feed dominiert die Amazon-Echo-Familie mit dem Sprachassistenten Alexa, daneben gibt es den Apple HomePod mit Siri sowie Aqara-Panels, die mehrere Ökosysteme gleichzeitig unterstützen.

Die Modelle lassen sich in solche ohne Bildschirm (wie Echo Dot oder Echo Pop) und solche mit integriertem Display (wie Echo Show) unterteilen. Die Versionen mit Touchscreen eignen sich gut für die Küche und als zentrale Anlaufstelle im Haus, und einige von ihnen verfügen zudem über eine Kamera für Videogespräche.

Sobald Sie die ersten beiden Säulen beherrschen, lässt sich das Haus leicht um weitere Elemente erweitern. Intelligente Plugins Sie machen gewöhnliche Geräte – wie Lampen, Wasserkocher oder Ventilatoren – zu „smarten“ Geräten. Sensoren Bewegungs-, Türöffnungs- und Temperatursensoren ermöglichen die Erstellung von Automatisierungen, z. B. das Einschalten des Lichts beim Betreten eines Raums.

Zentralen und Brücken verbinden Zigbee- oder Thread-Geräte zu einem Netzwerk, und Kameras Video-Türsprechanlagen erhöhen das Sicherheitsgefühl. Diese Kategorien gehen über den Rahmen dieses Leitfadens hinaus, sollten jedoch bei der Planung der nächsten Schritte berücksichtigt werden.

  1. Wählen Sie das für Ihre Geräte geeignete Ökosystem (Alexa, Google Assistant oder Apple HomeKit) aus.
  2. Beginnen Sie mit der Beleuchtung – einer Glühbirne oder einer LED-Leiste in dem Raum, den Sie am häufigsten nutzen.
  3. Fügen Sie einen Lautsprecher mit Sprachassistent hinzu, um Ihr Zuhause per Sprachbefehl zu steuern.
  4. Erweitern Sie das Sortiment um Plug-ins und Sensoren, sobald Sie Ihre Anforderungen kennen.
  5. Richten Sie Szenarien und Automatisierungen ein, die den Alltag wirklich erleichtern.
Am bequemsten ist es mit einer Beleuchtung und einem Lautsprecher mit Sprachassistent. Das ist ein kostengünstiger und einfacher Einstieg, der keine Änderungen an der Installation erfordert und sofort die Steuerung per Sprache und über die App ermöglicht.
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