So erstellen Sie zu Hause ein Datenbackup
Fotos aus vergangenen Jahren, Dokumente, Projekte – die meisten von uns bewahren ihr gesamtes digitales Leben an einem Ort auf. Dieser Leitfaden erklärt, So erstellen Sie ein Backup zu Hause, damit ein Festplattenausfall, der Verlust des Laptops oder ein Ransomware-Angriff nicht den Verlust aller Daten bedeuten.
Daten können auf vielfältige Weise verloren gehen: Hardware kann ausfallen, Dateien können versehentlich gelöscht werden, und Schadsoftware kann den gesamten Computer verschlüsseln. Eine gute Datensicherung besteht nicht aus einem einzigen Speichermedium, sondern aus einem durchdachten System, das automatisch funktioniert und nicht ständig im Auge behalten werden muss.
Die wichtigste Regel beim Verfassen von Texten lautet: 3-2-1. Das bedeutet drei Kopien wichtiger Daten auf zwei verschiedenen Speichermedien, von denen eine außerhalb des Hauses aufbewahrt wird. So gehen bei einem Ausfall eines Geräts oder sogar bei einem Brand oder Diebstahl nicht alle Kopien auf einmal verloren.
In der Praxis könnte das so aussehen: das Original auf dem Computer, eine lokale Kopie auf einem NAS-Server oder einer externen Festplatte sowie eine Kopie außerhalb des Hauses – meist in der Cloud. Das ist ein einfaches Schema, das das Risiko eines Datenverlusts wirksam verringert.
- Bilder und Videos — diese sind in der Regel am schwierigsten zu reproduzieren.
- Dokumente — Verträge, Scans, Abrechnungen, Arbeiten.
- Projektdaten — Arbeitsdateien, die Sie nicht neu erstellen möchten.
- Einstellungen und Passwörter — Exporte aus dem Passwort-Manager, Konfigurationen.
- Kopien von Mobilgeräten — von Smartphones und Tablets im ganzen Haus.
Externe Festplatte Das ist der einfachste Einstieg – man schließt es an, kopiert die Dateien und trennt es wieder. Es eignet sich hervorragend als schnelle lokale Kopie, man muss jedoch daran denken, es regelmäßig anzuschließen, und es kann leicht verloren gehen oder beschädigt werden.
Cloud Das „Off-Premise“-Element folgt in der Regel dem 3-2-1-Prinzip – die Kopie ist von jedem Ort aus verfügbar und unempfindlich gegenüber lokalen Ereignissen. Sie sind jedoch vom Dienstanbieter und der Internetverbindung abhängig.
NAS-Server Es handelt sich um ein Netzwerkgerät, das wie eine private Cloud zu Hause funktioniert: Es erstellt automatisch Sicherungskopien von zahlreichen Geräten und stellt Dateien über das Netzwerk zur Verfügung. Diese Lösung eignet sich hervorragend als Grundlage für ein komplettes Backup-System – und ihr werden wir den größten Teil unseres Artikels widmen.
Ein NAS (Network Attached Storage) ist ein kleiner Server mit einer oder mehreren Festplatten, der an das Heimnetzwerk angeschlossen ist. Synology-Geräte laufen unter dem Betriebssystem DiskStation Manager (DSM), QNAP-Geräte unter QTS oder QuTS hero. Beide Systeme verfügen über Anwendungen für automatische Backups von Computern und Smartphones.
Viele NAS-Geräte unterstützen RAID — Das Verbinden mehrerer Festplatten, sodass die Daten auf allen Festplatten gespiegelt werden. Im Feed finden Sie Stufen wie 0, 1, 5, 6, 10 oder JBOD. Es ist wichtig, eines zu verstehen: RAID schützt vor dem Ausfall einer einzelnen Festplatte, aber Ersetzt keine Sicherungskopie — Es kann keine Dateien wiederherstellen, die versehentlich gelöscht oder durch Ransomware verschlüsselt wurden.
NAS-Server für Backups
- Ein zentraler Ort für Kopien von vielen Geräten im Haushalt
- Zugriff auf Dateien über das Netzwerk, auch aus der Ferne
- RAID schützt vor dem Ausfall einer einzelnen Festplatte
- Einfache Kapazitätserweiterung je nach Bedarf
- Automatische, geplante Backups dank integrierter Anwendungen
- Erfordert eine Erstkonfiguration und Grundkenntnisse
- Festplatten müssen separat ausgewählt werden – NAS-Geräte werden in der Regel ohne Festplatten geliefert
- RAID allein schützt nicht vor dem Löschen von Dateien oder dem Diebstahl von Hardware
- Ist rund um die Uhr in Betrieb und bezieht rund um die Uhr Energie
- Anzahl der Buchten — Wie viele Festplatten passen hinein? 2 Einschübe reichen für den Anfang aus, 4 und mehr bieten mehr Speicherplatz und RAID-Optionen.
- Unterstützte RAID-Stufen — z. B. RAID 1 (Spiegelung) oder RAID 5/6 (Kapazitätserhaltende Ausfallsicherheit).
- RAM und die Möglichkeit, sie zu erweitern – dies wirkt sich auf den reibungslosen Ablauf vieler gleichzeitiger Aufgaben aus.
- LAN-Anschlüsse — Mehr Schnittstellen bedeuten eine höhere Netzwerkbandbreite.
- M.2-Steckplätze — ermöglichen es, die Arbeit mit SSD-Festplatten zusätzlich zu beschleunigen.
- System — DSM (Synology) oder QTS/QuTS Hero (QNAP) und deren Backup-Anwendungen.
- Wählen Sie aus, welche Daten kritisch sind und in die Übersetzung übernommen werden müssen.
- Richten Sie eine lokale Kopie ein – auf einem NAS oder einer externen Festplatte.
- Erstellen Sie eine externe Kopie, meist in der Cloud, um die 3-2-1-Regel zu erfüllen.
- Aktivieren Sie den automatischen Zeitplan, damit die Kopien ohne Ihr Zutun erstellt werden.
- Führen Sie von Zeit zu Zeit eine Testwiederherstellung der Datei durch, um zu überprüfen, ob die Kopie tatsächlich funktioniert.
Die Tabelle zeigt verschiedene Geräteprofile. Die Synology DS423 ist die einfache Wahl für alle, die Backups einrichten und dann vergessen möchten – sie unterstützt die gesamte Bandbreite an RAID-Leveln. Die Modelle QNAP TS-264 und TS-464 zeichnen sich durch einen höheren RAM-Speicher bei der Inbetriebnahme aus, was das Starten zusätzlicher Dienste erleichtert.
Wenn Sie eine Erweiterung und die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Aufgaben planen, sollten Sie Modelle mit erweiterbarem Speicher wie die Synology DS925+ (bis zu 32 GB) in Betracht ziehen. Wo der Hersteller keine Angaben gemacht hat, steht in der Tabelle „Keine Daten“.
RAID ist nicht dasselbe wie ein Backup
Das ist das häufigste Missverständnis. RAID schützt vor Festplattenausfällen, aber wird nicht geschützt Daten, die versehentlich gelöscht, durch Ransomware verschlüsselt oder bei Diebstahl oder einem Brand verloren gegangen sind. Halten Sie sich daher auch bei einem NAS an die 3-2-1-Regel und bewahren Sie eine Kopie außerhalb Ihres Zuhauses auf.